Respect, Impulsion, Flexion

Respect, Impulsion, Flexion
Eine Zusammenfassung meiner Demo am Parelli Tournament 2025

Respect, Impulsion und Flexion sind drei Qualitäten von den 10 Qualitäten eines Horseman bzw. einer Horsewoman. Sie dienen uns dazu, unser eigenes Handeln zu überprüfen. Dabei balancieren wir zwischen verschiedenen Graten, verschiedenen Prinzipien, die teils gegensätzlich sind und doch zusammengehören.

Beispielsweise zwischen Vertrauen und Respekt, zwischen Ruhe und Impulsion, zwischen Flexibilität und Plan oder zwischen Führen und Folgen.

Die ausgewogene Mischung sowie das Richtige im richtigen Moment ist meiner Erfahrung nach das, was nützlich ist. Oft ist es gar nicht so einfach, das Element zu wählen, das gerade angebracht ist. Dabei hilft vor allem Erfahrung, und selbst dann gibt es immer wieder Momente, in denen ich etwas ausprobiere und anschliessend merke: Das war’s nicht.

Respect lat. Respectus: Rückblick, Rücksicht, Erwägung

Respektvolles Verhalten erfordert von mir, Rücksicht zu nehmen und sorgfältig abzuwägen, sodass ich ein Umfeld kreieren kann, in dem sich beide sicher und wohl fühlen.

Das Wichtigste, um den Respekt meines Pferdes zu gewinnen, ist, dass ich erkenne, wie es sich fühlt, und dies wertschätzend annehme. Und auch, dass mir bewusst ist, wie ich mich fühle, und auch dies annehme, im Wissen, dass wir uns gegenseitig beeinflussen.

Pferde spielen uns grundsätzlich nichts vor, und doch gibt es manchmal Situationen, in denen sie gewisse Gefühle verbergen. Als Fluchttier ist es für sie gefährlich, sich verletzlich zu zeigen. Deswegen braucht es beispielsweise viel, bis sie Schmerzen deutlich zeigen. Hinter aggressivem Verhalten steckt in der Regel Angst, Schmerz und/oder Hilflosigkeit.

Für mich ist es ein schöner und respektvoller Start in eine Session mit meinem Pferd, wenn ich ein Ja-Setting entstehen lasse. Welche fünf Fragen kann ich meinem Pferd stellen, die es mit einem Ja beantworten kann? Damit öffne ich einen Raum, in dem es für mein Pferd einfach ist, Ja zu sagen, auch wenn es später anspruchsvoller wird. Ich lasse von Anfang an eine gute Stimmung entstehen und bin lösungsorientiert.

Zur Lösungsorientierung gehört es auch, dass ich mir bei all meinen Ideen überlege, wie ich es meinem Pferd so einfach wie möglich machen kann. Denn habe ich erst mal das Vertrauen und den Respekt, dann wird es alles tun, damit wir gemeinsame Lösungen finden. Die Frage ist nur, ob ich das grosse Ganze so unterteilen kann, dass es für mein Pferd logisch ist und ihm Spass macht.

Zum Thema Respekt orientiere ich mich gerne an diesem Leitsatz:

THINK before you Talk (Denke, bevor du sprichst)

Is it: (Ist es:)

  • True (Wahr(haftig))
  • Helpful (Hilfreich)
  • Inspiring (Inspirierend)
  • Necessary (Nötig)
  • Kind (Freundlich)

Und wenn es das nicht ist, dann ist es meist nützlicher, es zu lassen. Egal, ob ich nun verbal oder nonverbal kommuniziere.

Impulsion lat. Impulsus: Anstoss, Anregung

Im Deutschen wird das Wort Impulsion am ehesten mit Impuls erklärt. Bei meinen Recherchen habe ich diese Beschreibung dazu gefunden: «Die Kraft, die jemanden in Bewegung setzt durch eine überzeugende Motivation»

Wenn also die Motivation gross genug ist, dann ist Erstaunliches möglich – beim Menschen als auch beim Pferd.

Impulsion ist direkt an meine Emotionen geknüpft. Sie entscheiden darüber, ob ich entspannt oder im Kampf-, Flucht- oder Freezezustand bin. Nur dann, wenn ich entspannt bin, kann ich auch eine ausgeglichene Impulsion haben. Motivation und Gelassenheit sind die entscheidenden Elemente für eine ausgeglichene Impulsion.

Für mich bedeutet Impulsion, dass ich lerne, eine liebevoll präsente Energie zu haben. Dass ich meinem Pferd die Zeit gebe, die es braucht und den Prozess mit der Energie bereichere, die er benötigt. Beispielsweise Ruhe, Zuversicht, Leichtigkeit oder Motivation. Dazu ist eine hohe emotionale Fitness wichtig. Je weniger ich mich aus der Ruhe bringen lasse, desto einfacher ist es für mich, meinen Impulsen bedacht zu folgen.

Bei Pferden mit wenig Motivation ist es wichtig, dass ich in kleinen, sinnvollen Sequenzen spiele, damit sie eine freudige Spannung entwickeln. Bei Pferden, die gerne etwas übereifrig sind, ist es nützlicher, in längeren Sequenzen zu spielen, die den Fokus auf Entspannung haben. Und bei mir als Mensch ist es eigentlich genauso.

Flexion Lat. Flectere: beugen, biegen, wenden, lenken

Mit diesem Begriff ist Flexibilität in Körper und Geist gemeint. Ich brauche emotionale Ausgeglichenheit, um die Voraussetzung zu schaffen, dass ich mental und physisch flexibel reagieren kann. Wenn ich emotional angespannt bin, zeigt sich diese Spannung auch in meinen Denk- und Bewegungsmustern.

Ich bewege mich auf einem Grat zwischen Planung und Flexibilität. Im Umgang mit Pferden ist es nützlich, ein Bild davon zu haben, in welche Richtung ich unterwegs bin. Trotzdem braucht es auch die Flexibilität, um auf das Rücksicht zu nehmen, was mir auf dem Weg begegnet. Immer wieder kommt es vor, dass sich meine Ziele auf           einmal verändern, weil andere Bedürfnisse wichtiger sind.

Deswegen rede ich gerne von Leitsternen, die mir zur Orientierung dienen. Ich kann ihnen folgen und meinen Kurs dem anpassen, was jetzt gerade ansteht.

Damit schliesst sich der Kreis wieder mit der Qualität des Respektes. Kann ich die Bedürfnisse von meinem Pferd und mir wahrnehmen und auch flexibel darauf eingehen, wenn diese sich verändern?

Umso mehr ich lerne, desto eher erkenne ich, wenn einige Wege, die lange stimmig waren, sich nicht mehr passend anfühlen. Sei dies aufgrund meiner neuen Erkenntnisse oder weil es für dieses Pferd etwas braucht, das ich bisher noch nie gemacht habe. Wenn ich mich mit verschiedenen Strategien sowie meinem Stick- und Seil-Handling sicher fühle, kann ich flexibel und neugierig neue Wege erkunden.

Am Ende fliesst alles, was ich fein säuberlich auseinandergenommen habe, wieder zusammen. Das eine funktioniert nicht ohne das andere, und gerade deswegen macht es Sinn, sich die eine oder andere Qualität herauszugreifen, um gezielt daran zu feilen. Wenn ich diese wieder ins grosse Ganze einfüge, kann sich damit manchmal im ganzen System etwas verändern, das ich so nicht erwartet hätte.

Ich wünsche dir viel Spass beim Ausprobieren. ❤


Spiele (nicht) mit meinen Gefühlen #emotionale Fitness

Spiele (nicht) mit meinen Gefühlen

Pferde sind als Fluchttiere von Natur aus hochsensible Wesen, nehmen Emotionen von uns Menschen sehr rasch wahr und reagieren teils heftig auf unsere Stimmungen und Stimmungsschwankungen. Wenn du als Reiter:in ausgeglichen, sicher, zuversichtlich und vertrauensstark auf dein Pferd zugehst, eröffnest du für dein Gegenüber einen sicheren Lernraum. Damit dies möglich ist brauchst du emotionale Fitness.

Wenn ich von emotionaler Fitness spreche, meine ich die Kapazität auch in anspruchsvolleren Situationen handlungsfähig zu bleiben. Was das genau bedeutet, lässt sich gut mit dem Komfortzonenmodell erklären. Die emotionale Fitness sowie das Komfortzonenmodell lassen sich sowohl auf Menschen als auch auf Pferde anwenden.

Hier findest du eine Grafik des Komfortzonenmodells

Die Komfortzone ist das Gebiet, in dem du dich wohl fühlst. Das ist hoffentlich zum grössten Teil in deinem eigenen Umfeld der Fall, zum Beispiel an deinem Wohnort, mit deinen Freunden, in deinen Freizeitaktivitäten, idealerweise an deinem Arbeitsort und deinen dortigen Aktivitäten.

Dann gibt es die Lernzone. Der Bereich, in dem du deine Komfortzone verlässt, um Neues zu erfahren, neugierig zu lernen und vielleicht sogar die eine oder andere Situation erfährst, die dich etwas unsicher werden lässt.

Und dann gibt’s diesen Ort, an dem du die Lernzone verlässt, wo das Neue zu viel wird, wo die Angst überhand nimmt – die Panikzone.

Wo die eine Zone beginnt, endet und in die nächste übergeht, ist sehr individuell und situationsabhängig. Es kommt darauf an, wie viel Erfahrung du in dem jeweiligen Gebiet hast und wie gross deine Zuversicht und dein Vertrauen in dieser Situation sind. Das kannst du üben.

Üben findet in der Lernzone statt und kann manchmal sogar bis in die Komfortzone hinein gehen. In Kursen arbeite ich zum Beispiel gerne mit Simulationen, bei denen anstelle eines Pferdes, ein Mensch am Seil ist. In solchen Simulationen kannst du das, was geschieht, kontrollieren, planen, verlangsamen und in einem sicheren Rahmen darstellen. Wenn du dich in einer Simulation sicher fühlst, dann kannst du den nächsten Schritt gehen und das Geübte mit einem Pferd umsetzen. Idealerweise lernst du mit einem Pferd, das entspannt ist und dir die Möglichkeit gibt, das Gelernte erstmal im Schritt umzusetzen und dann vielleicht im Trab. Bevor dein neues Wissen mit einem emotionalen Jungpferd ausprobieren möchtest, das dir gerade um die Ohren fliegt, wird einige Zeit vergehen. Und wir werden natürlich alles versuchen, um gar nicht dorthin zu kommen, aber das ist leider nicht immer möglich.

Manchmal reagieren Menschen in Kursen erstaunt, weil ich so viel Wert darauf lege, wie man dem Pferd das Halfter oder den Sattel anzieht. Oder ich wiederholt darauf hinweise, dass es Sinn ergibt, wenn du das Seil wechselst, erst den einen Karabiner zu befestigen, bevor du den anderen löst. Und in den Situationen, in denen es anders kommt und das neue Pferd sich trotzdem vor etwas erschrickt, da zeigt sich dann die emotionale Fitness – von beiden. Kannst du als Mensch in einer solchen Situation ruhig und handlungsfähig bleiben? Hast du deine Komfortzone genug erweitert, so dass du in der Lernzone bleiben kannst, dass du zwar gefordert bist, aber nicht in Panik gerätst? Hast du deinem Pferd bereits genug Neues gezeigt, dass es sich in dieser Situation gefordert fühlt und trotzdem in Verbindung bleibt und nach Lösungen suchen kann?

Deswegen ist es wichtig, dich immer wieder aktiv herauszufordern und dich mit Dingen zu beschäftigen, die auf verschiedenen Ebenen anspruchsvoll sein können. Zum Beispiel den Stick mitzunehmen, wenn du reitest, um zu lernen mit dieser Herausforderung im Equipment-Handling umgehen zu können. Zu lernen mit dem Frust, der aufkommt, wenn es nicht funktioniert, umgehen zu können. Ihn wahrzunehmen und zuzulassen, um dann zu reflektieren, Entscheidungen zu treffen, neue Strategien auszutüfteln. Wenn du lernst, dieses Lernen zu feiern und „Fehler“ als Teil des Wachsens zu verstehen, dann bist du viel eher bereit, dich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, eine Neugierde zu entwickeln und Neues auszuprobieren.

In meinem neuen Lehrgang werde ich noch tiefer auf solche Themen eingehen und Raum schaffen für Selbsterfahrungen und persönliche Prozesse, die dir dabei helfen werden, deine emotionale Fitness und die deines Pferdes zu erweitern und zu stärken. Über vier Module werden wir in einer kleinen, beständigen Gruppe in diese Themen eintauchen und uns beim gegenseitigen Wachsen unterstützen.


Sicherheit beginnt in dir: Wie deine Emotionen die Beziehung zu deinem Pferd beeinflussen

Sicherheit beginnt in dir: Wie deine Emotionen die Beziehung zu deinem Pferd beeinflussen

Ich habe letztens das Buch "Klinische Anwendungen der Polyvagal-Theorie" von Stephen W. Porges und Deb Dana gelesen. Und was auf den ersten Moment so trocken klingt, ist eines der besten Bücher, das ich je in die Finger bekommen habe.
Möchtest du wissen, was es neben den sieben Spielen, einem guten Timing und Feeling noch braucht, damit dein Pferd sich sicher fühlen kann? Dann lies unbedingt weiter!

Die Polyvagal-Theorie
Die Polyvagal-Theorie beschreibt, wie die Nervensysteme von Säugetieren funktionieren und miteinander agieren. Als Säugetiere haben sowohl wir Menschen als auch Pferde drei Nervensysteme, die für unsere Sicherheit zuständig sind.

Das ventral-vagale Nervensystem
Das ventral-vagale Nervensystem ist für soziale Interaktion und Intimität zuständig. Es ist die erste Instanz, die auf potenzielle Gefahr reagiert. Dieses System sucht Sicherheit über sichere Verbindungen mit anderen Individuen.

Das sympathische Nervensystem
Wenn das ventral-vagale System keine Sicherheit findet, wird das sympathische Nervensystem aktiviert. Dieses steuert alle Formen der Aktivität: Der Sympathikus sorgt für Mobilisierung und versetzt den Körper in den Fight- oder Flight-Modus. Der Parasympathikus hingegen ist für Entspannung und Erholung verantwortlich.

Das dorsal-vagale Nervensystem
Sollten wir auch dadurch nicht in einen sicheren Zustand gelangen, greift das dorsal-vagale System ein. Dieses reguliert den Verdauungstrakt sowie Leber und Nieren. Wenn es bei Gefahr aktiviert wird, reduziert es alle Körperfunktionen auf ein Minimum – es kommt zur Immobilisierung, dem sogenannten Freeze-Zustand. Ziel ist es, die inneren Organe am Leben zu erhalten, bis die Gefahr gebannt ist oder der Tod eintritt.

Die besondere Rolle des ventral-vagalen Nervensystems
Säugetiere sind die einzigen Lebewesen, die das ventral-vagale Nervensystem entwickelt haben. Es ermöglicht es uns, in Resonanz mit anderen zu treten. Dieses System ist mit vielen Gesichtsnerven verbunden, beeinflusst unsere Mimik, steuert die Muskeln des Mittelohres für die Wahrnehmung menschlicher Stimmen und senkt den Herzrhythmus. Es ist darauf ausgerichtet, Sicherheit durch zwischenmenschlichen Kontakt zu finden.
Falls dies nicht gelingt, wird automatisch das sympathische oder das dorsal-vagale Nervensystem aktiviert, wodurch eine Fight-, Flight- oder Freeze-Reaktion einsetzt. Um wieder in den ventral-vagalen Zustand zu wechseln, muss Sicherheit wiederhergestellt werden. Dies gelingt am besten durch den Kontakt mit einem System, das sich bereits in diesem Zustand befindet und als ruhender Pol fungieren kann.

Die Resonanz der Nervensysteme
Die Polyvagal-Theorie zeigt, dass unsere Nervensysteme nicht nur über Gehirn und Körper kommunizieren, sondern auch direkt miteinander in Resonanz treten. Zum Beispiel gleichen sich die Hirnströme und der Herzrhythmus von Menschen, die in einer vertrauten Unterhaltung vertieft sind, einander an. Diese Resonanz erhöht das Sicherheitsgefühl in der Gegenwart einer vertrauenswürdigen Person.
Diese Art der Kommunikation ist nicht immer bewusst zugänglich und zeigt sich oft durch Körperwahrnehmungen wie ein Kribbeln im Bauch, innere Unruhe oder ein Gefühl von Leichtigkeit. In einem Zustand liebevoller Präsenz können wir so die Emotionen und Bedürfnisse unseres Gegenübers intuitiv wahrnehmen und entsprechend handeln.

Die Bedeutung der Hirnhemisphären
Der ventral-vagale Zustand ist in der rechten Hemisphäre des Gehirns lokalisiert. Laut McGilchrist ist diese Hemisphäre für das Leben im Moment, für Unsicherheiten und Paradoxien zuständig. Sie kann sowohl Leiden als auch Sinn im Leben akzeptieren und gibt Raum für Individualität und Einzigartigkeit.
Die linke Hirnhemisphäre hingegen ist der Bereich der Beständigkeit, der Umsetzung von Visionen und des Wissens. Während Wissen uns Sicherheit geben kann, kann eine zu starke Prägung durch diese Hemisphäre dazu führen, dass wir den Kontakt zu unserer Intuition verlieren.
Das Synchronisieren beider Hemisphären fördert Fokus, Konzentration und innere Harmonie und trägt so zu einem stabilen ventral-vagalen Zustand bei.

Liebevolle Präsenz als Schlüssel
Sicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Gefahr. Sie manifestiert sich in Beziehungen, in denen Neugier, Verspieltheit und Entwicklung ohne Angst möglich sind. Unser Sicherheitsempfinden wird stark von unseren bisherigen Erfahrungen geprägt.
Wenn ein Kind wiederholt Grenzüberschreitungen erfährt, ist sein Nervensystem dauerhaft aktiviert, um in den Fight- oder Flight-Modus zu wechseln. Sollte die Bedrohung zu überwältigend sein, tritt es in den Freeze-Zustand ein.
Um solche traumatisierten Personen zu unterstützen, ist es essenziell, dass ihre Begleiter geerdet, zentriert und in liebevoller Präsenz sind. Nur so kann sich Sicherheit aufbauen.

Anwendung auf den Umgang mit Pferden
Dieses Wissen lässt sich direkt auf den Umgang mit Pferden übertragen. Wenn dein Pferd in den Fight-, Flight- oder Freeze-Zustand gerät, hilft es, geduldig zu bleiben und zu verstehen, was im Nervensystem deines Pferdes vor sich geht.
Im Parelli-Programm hast du gelernt, wie du mit Pferden kommunizieren kannst und wie sie dich als vertrauensvollen Leader wahrnehmen. Wenn dein Pferd sich erschrickt, sucht es zuerst bei dir nach Sicherheit. Dein Nervensystem beeinflusst seines. Bleibst du ruhig und gelassen, wird sich dein Pferd schneller beruhigen.
Oft passiert jedoch das Gegenteil: Wir lassen uns von der Nervosität des Pferdes anstecken. Doch je mehr Wissen und Erfahrung du hast, desto leichter bleibt deine liebevolle Präsenz erhalten.
Das Parelli-Programm hilft dir, diese Fertigkeiten zu trainieren. Es erweitert eure Komfortzone, sodass dein Pferd immer seltener in die Panikzone gerät und du auch in herausfordernden Situationen ruhig bleiben kannst.

Diese Reise ist eine Einladung, stetig an dir zu arbeiten – sowohl in deinen Pferde-Handling-Skills als auch in deiner emotionalen Fitness. Ich begleite dich gerne dabei! ❤️


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